Häufig gestellte Fragen

Hier findest du  Antworten auf die Fragen, die uns von Hundebesitzern am häufigsten gestellt werden. Wir möchten dir einen transparenten Einblick in unsere Arbeit und die Betreuung Ihres Hundes im Rudelhof Stemwede geben.

Wie viele Hunde werden gleichzeitig betreut?

Die Betreuung erfolgt bewusst in kleinen Gruppen. In der Regel werden maximal 8 Hunde gleichzeitig betreut.

Nimmst du jeden Hund auf?

Nein.

Und das hat nichts mit Arroganz zu tun, sondern mit Verantwortung.

Ich nehme nicht jeden Hund auf, nur weil irgendwo noch ein Körbchen frei aussieht. Es muss passen. Zum Hund, zu mir, zu den anderen Hunden und zum Rudelhof.

Ein Hund, der hier völlig überfordert wäre, hat nichts davon, wenn ich sage:
„Ach komm, wird schon.“

Wird es nämlich manchmal nicht.

Darum schaue ich vorher genau hin.


Muss mein Hund verträglich mit anderen Hunden sein?

Nein, nicht zwingend.

Aber ich muss es vorher wissen.

Nicht jeder Hund möchte neue Hundekumpels finden, Gruppenkuscheln veranstalten und abends Freundschaftsbänder flechten.

Manche Hunde finden andere Hunde überflüssig.
Manche finden sie gruselig.
Manche finden sie doof.
Und manche finden sich selbst schon Gesellschaft genug.

Das ist okay.

Wichtig ist nur: Sag es ehrlich.
Dann kann ich planen, sichern und entscheiden, ob eine Betreuung möglich ist.


Kommt mein Hund hier in eine Hundegruppe?

Nur, wenn es passt.

Hier wird kein Hund einfach in eine Gruppe geworfen nach dem Motto:
„Viel Glück, kleine Fellkartoffel.“

Gruppen werden hier nicht nach Größe, Farbe oder Instagram-Tauglichkeit zusammengestellt, sondern nach Charakter, Energie, Verträglichkeit und Nervenkostüm.

Wenn dein Hund Einzelbetreuung oder Abstand braucht, bekommt er genau das.


Gibt es Zwinger?

Nein.

Der Rudelhof ist keine klassische Hundepension mit Zwingeranlage.

Die Hunde leben im häuslichen Umfeld, mit Rückzugsmöglichkeiten, Ruheplätzen und je nach Hund Anschluss an passende Hunde.

Aber: Häuslich bedeutet nicht, dass hier Anarchie mit Sofakissen stattfindet.
Es gibt Regeln. Struktur. Türen. Bereiche. Management.

Also ja: Zuhause auf Zeit.
Aber nicht: jeder macht, was er will und ich bete leise in der Ecke.


Darf mein Hund mit aufs Sofa?

Kommt drauf an.

Wenn dein Hund Sofa kennt, sich benehmen kann und das hier gerade passt: ja.

Wenn dein Hund aber der Meinung ist, das Sofa sei ab sofort sein Königreich und jeder, der sich nähert, müsse mit einer Kriegserklärung rechnen: eher nein.

Gemütlich ja.
Besitzansprüche nein.


Was muss ich mitbringen?

Bitte bring mit:

  • gewohntes Futter

  • Leine

  • gut sitzendes Halsband/Geschirr

  • Impfpass

  • Medikamente, falls nötig

  • Fütterungsanleitung

  • Notfallkontakte

  • Tierarztkontakt

  • besondere Hinweise zu Verhalten oder Gesundheit

Bei Angsthunden oder unsicheren Kandidaten gerne zusätzlich:

  • Sicherheitsgeschirr

  • Hausleine

  • Tracker

  • vertraute Decke

  • Maulkorb, wenn vorhanden und positiv aufgebaut

Und bitte nicht erst bei der Übergabe sagen:
„Ach übrigens, wenn er Männer mit Mütze sieht, möchte er auswandern.“

Das ist eine Information, die vorher hilfreich wäre.


Muss mein Hund geimpft sein?

Ja, der Impfstatus muss vorgelegt werden.

Ich möchte wissen, wogegen dein Hund geimpft ist und ob alles aktuell ist.

Es geht hier nicht um Papierfetisch, sondern um Schutz für alle Hunde, die hier sind. Alte Hunde, junge Hunde, Tierschutzhunde, sensible Hunde – die sollen hier nicht russisches Roulette mit Viren spielen.


Was ist, wenn mein Hund krank wird?

Dann informiere ich dich.

Wenn es nötig ist, fahre ich mit deinem Hund zum Tierarzt.

Bei echten Notfällen entscheide ich im Sinne des Hundes sofort und melde mich so schnell wie möglich bei dir.

Darum brauche ich vorher alle wichtigen Infos:

Vorerkrankungen, Medikamente, Allergien, Tierarzt, Notfallnummer und die Erlaubnis, im Notfall handeln zu dürfen.

Ich diskutiere bei Atemnot, Krampfanfall oder blutendem Hund nicht erst 14 WhatsApp-Nachrichten lang, ob wir vielleicht mal gucken sollten.

Dann wird gehandelt.


Kann mein Hund Medikamente bekommen?

Ja, nach Absprache.

Normale Medikamentengabe ist möglich, wenn ich vorher genau weiß, was wann wie gegeben werden muss.

Tabletten, Tropfen oder Futterzusätze sind in der Regel kein Problem.

Bei aufwendiger Versorgung, Verbänden, Injektionen oder Hunden, die bei einer Tablette direkt eine komplette Netflix-Dramaserie aufführen, sprechen wir vorher über den Aufwand.


Was passiert, wenn mein Hund Angst hat?

Dann bekommt er erstmal keinen Freizeitpark.

Ein ängstlicher Hund braucht Ruhe, Sicherheit, Struktur und Menschen, die nicht permanent testen, ob es „schon besser“ ist.

Hier wird kein Angsthund bedrängt.
Hier wird nicht gelockt, gezerrt, überredet oder mit „Der muss da jetzt mal durch“ gearbeitet.

Nein. Muss er nicht.

Er darf ankommen.
In seinem Tempo.

Und wenn sein Tempo erstmal Schnecke mit Burnout ist, dann ist das eben so.


Darf mein Hund frei laufen?

Nur, wenn es sicher ist.

Ein Hund läuft hier nicht einfach frei, weil er zuhause angeblich immer hört.

„Der kommt eigentlich immer“ ist mir zu wenig.
„Eigentlich“ ist nämlich genau der Moment, in dem der Hund am Horizont verschwindet und ich mit Puls 180 über eine Wiese renne.

Gerade neue, unsichere oder jagdlich motivierte Hunde werden gesichert.

Sicherheit geht vor Bequemlichkeit.

Immer.


Gibt es Spaziergänge?

Je nach Hund, Wetter, Sicherheit und Situation.

Manche Hunde profitieren von Spaziergängen.
Andere brauchen erstmal Garten, Ruhe und Ankommen.

Gerade Hunde, die neu, ängstlich, fluchtgefährdet oder komplett reizoffen sind, müssen nicht direkt draußen die Welt besichtigen.

Wenn ein Hund innerlich 48 Tabs offen hat, mache ich nicht noch 17 neue auf.


Was ist bei Hitze?

Bei hohen Temperaturen wird angepasst.

Dann finden Aktivitäten morgens früh oder abends spät statt. Tagsüber gibt es Schatten, Ruhe, Wasser und kein unnötiges Actionprogramm.

Ich ziehe bei 32 Grad keinen Hund über den Asphalt, nur damit auf dem Papier steht:
„War Gassi.“

Hirn einschalten hilft.
Auch bei Hundebetreuung.


Was ist, wenn mein Hund nicht frisst?

Das kommt vor.

Neue Umgebung, andere Abläufe, fremde Hunde, Trennung vom Menschen – manche Hunde finden das erstmal doof und stellen den Napf beleidigt in Frage.

Ich beobachte das genau.

Frisst ein Hund mal eine Mahlzeit schlechter, ist das nicht automatisch Weltuntergang.
Frisst er gar nicht, wirkt krank, schlapp oder zeigt andere Auffälligkeiten, melde ich mich natürlich.


Was ist, wenn mein Hund Durchfall bekommt?

Auch das kommt vor.

Stress, Futterwechsel, Aufregung oder einfach das Leben können den Darm kurz in den Ausnahmezustand schicken.

Ich beobachte Häufigkeit, Allgemeinzustand, Fressverhalten und Verhalten.

Bei starkem, blutigem, wiederholtem Durchfall oder schlechtem Allgemeinzustand informiere ich dich und fahre gegebenenfalls zum Tierarzt.

Und ja: Bitte bring das gewohnte Futter mit.
Der Rudelhof ist keine Testküche für spontane Futterexperimente.


Schickst du Fotos oder Updates?

Ja, natürlich.

Du bekommst Rückmeldung, wie es deinem Hund geht.

Aber ich verspreche keine tägliche 38-teilige Fotostrecke mit Sonnenuntergang, Pfotenpoesie und emotionaler Hintergrundmusik.

Wenn dein Hund entspannt schläft, dann darf er schlafen.
Dann wecke ich ihn nicht für Content.

Du bekommst Updates, wenn es wichtig ist – und natürlich zwischendurch Lebenszeichen, wenn es passt.


Was ist, wenn mein Hund etwas kaputt macht?

Dann sprechen wir darüber.

Hunde sind Hunde. Gerade neue, gestresste oder junge Hunde können Dinge kaputt machen.

Aber Schäden durch den Hund sind nicht automatisch im Betreuungspreis enthalten.

Wenn dein Hund entscheidet, dass ein Türrahmen eigentlich nur ein überbewerteter Kausnack ist, dann ist das kein „Ach wie süß“-Moment.

Darum ist eine Hundehaftpflicht wichtig.


Braucht mein Hund eine Haftpflichtversicherung?

Ja, bitte.

Eine Hundehaftpflicht sollte vorhanden sein.

Nicht, weil ich vom Schlimmsten ausgehe, sondern weil Hundehaltung Verantwortung bedeutet.

Auch der netteste Hund kann stolpern, ziehen, etwas beschädigen oder in einer blöden Situation anders reagieren als gedacht.

Und dann ist es gut, wenn nicht alle Beteiligten hysterisch im Kreis laufen müssen.


Was ist, wenn mein Hund beißt?

Dann muss ich das vorher wissen.

Nicht ungefähr. Nicht verschönert. Nicht „er hat nur mal geschnappt“.

Ich brauche ehrliche Informationen.

Wen hat er gebissen?
In welcher Situation?
Gab es Vorwarnungen?
Gab es Verletzungen?
Was war der Auslöser?

Ein Hund mit Beißvorfall ist nicht automatisch raus.
Aber ein verschwiegener Beißvorfall ist ein Problem.

Ich verurteile keinen Hund für seine Geschichte.
Aber ich muss sie kennen, sonst kann ich ihn nicht sicher führen.


Nimmst du unkastrierte Rüden?

Grundsätzlich ja, wenn es passt.

Unkastriert ist nicht automatisch ein Problem.

Problematisch wird es, wenn der Hund nur noch aus Hormonen, Machogehabe und sehr schlechten Entscheidungen besteht.

Dann schauen wir genau, ob und wie eine Betreuung möglich ist.


Nimmst du läufige Hündinnen?

Nach Absprache.

Eine läufige Hündin kann hier einiges durcheinanderbringen – besonders, wenn unkastrierte Rüden anwesend sind und plötzlich ihre letzten zwei Gehirnzellen verlieren.

Darum bitte frühzeitig Bescheid sagen.


Kann ich meinen Hund spontan bringen?

Manchmal ja, oft nein.

Spontane Notfälle passieren. Dafür habe ich Verständnis.

Aber gute Betreuung braucht Planung. Ich möchte wissen, welcher Hund kommt, was er braucht und ob es gerade passt.

Der Rudelhof ist kein Drive-in für Hunde mit Fellübergabe am Fenster.


Gibt es Probetage?

Ja, wenn es sinnvoll ist.

Ein Probetag kann helfen, einzuschätzen, ob dein Hund hier gut zurechtkommt.

Bei manchen Hunden ist ein Probetag super.
Bei anderen sagt ein einzelner Tag ungefähr so viel aus wie ein Wetterbericht von letzter Woche.

Gerade unsichere Hunde brauchen manchmal mehr Zeit, bis man wirklich sieht, was sie brauchen.


Wie läuft die Übergabe ab?

Ruhig. Strukturiert. Ohne großes Drama.

Bitte plane genug Zeit ein, aber mach aus dem Abschied keine Oper in fünf Akten.

Für viele Hunde ist es leichter, wenn der Mensch klar, freundlich und zügig geht.

Nicht heimlich verschwinden.
Nicht weinen wie bei Titanic.
Nicht 17 Mal zurückkommen und sagen: „Mama vermisst dich jetzt schon.“

Der Hund merkt das.
Und denkt dann: Offenbar werde ich hier gleich geopfert.

Wird er nicht.
Er bleibt nur auf dem Rudelhof.


Was ist, wenn mein Hund Heimweh hat?

Dann begleite ich ihn.

Manche Hunde kommen rein und sind sofort zuhause.
Andere brauchen Zeit.

Heimweh, Unsicherheit, schlechter fressen, mehr schlafen, mehr Nähe suchen oder erstmal Rückzug – alles möglich.

Wichtig ist: Ich schaue hin und passe den Alltag an.

Nicht jeder Hund zeigt Stress laut.
Manche werden still.
Und gerade die stillen Hunde muss man ernst nehmen.


Was passiert, wenn mein Hund mit anderen Hunden nicht klarkommt?

Dann wird getrennt, gesichert und neu bewertet.

Hier muss kein Hund Konflikte „unter sich klären“.

Dieses „Die machen das schon“ hat schon genug Blödsinn angerichtet.

Nein, machen sie nicht immer.
Manchmal machen sie es schlimmer.

Ich greife ein, bevor es eskaliert.


Kann mein Hund hier trainiert werden?

Alltagsbegleitung passiert immer.

Das heißt: Orientierung, Ruhe, Grenzen, Sicherheit und sinnvolles Verhalten im Alltag werden natürlich mit begleitet.

Intensives Einzeltraining ist aber nicht automatisch im Betreuungspreis enthalten.

Wenn du gezielt an Themen arbeiten möchtest, sprechen wir das vorher ab.

Ich kann viel – aber ich zaubere keinen Hund in fünf Tagen Urlaub von „explodierende Fellrakete“ zu „Therapiehund im Kloster“.


Was ist, wenn mein Hund nicht alleine bleiben kann?

Dann muss ich das vorher wissen.

Alleinebleiben ist für viele Hunde ein großes Thema – besonders bei Hunden mit Vorgeschichte.

Wegsperren und hoffen, dass er sich schon beruhigt, ist meistens die denkbar ungünstigste Option.

Ich schaue, was möglich ist, wie viel Betreuung dein Hund braucht und ob ich das leisten kann.

Ehrlichkeit ist hier wichtig.
Für deinen Hund. Für mich. Für alle Türen, Wände und Nerven.


Kannst du meinen Hund abholen oder bringen?

Nach Absprache.

Bring- und Holservice ist grundsätzlich möglich, wenn es zeitlich passt.

Das ist aber nicht automatisch im Betreuungspreis enthalten und wird gesondert berechnet.

Mein Auto fährt leider nicht mit Liebe, sondern mit Diesel.
Sehr schade eigentlich.


Was ist, wenn ich später komme?

Bitte sag rechtzeitig Bescheid.

Ein paar Minuten können passieren. Leben passiert.

Aber wenn aus „bin gleich da“ plötzlich „ich komme irgendwann zwischen Abendbrot und Renteneintritt“ wird, ist das schwierig.

Hier laufen Abläufe, Hunde, Fütterungen, Ruhezeiten und Termine.

Pünktlichkeit ist kein Dekoartikel.


Wie bezahle ich?

Die Zahlung erfolgt nach Absprache.

Bei längeren Aufenthalten kann eine Anzahlung erforderlich sein.

Der Platz ist erst fest reserviert, wenn alles verbindlich abgesprochen ist.

„Ich melde mich dann nochmal“ reserviert keinen Platz.
Das ist nett, aber kein Vertrag.


Was passiert bei Absage?

Absagen können passieren.

Je kurzfristiger eine Absage kommt, desto schwieriger ist es, den Platz neu zu vergeben.

Darum können bei kurzfristiger Stornierung Kosten entstehen.

Das wird vorher klar geregelt, damit am Ende niemand überrascht guckt wie ein Dackel im Regenmantel.


Was ist mir besonders wichtig?

Ehrlichkeit.

Ich muss nicht hören, dass dein Hund perfekt ist.

Perfekte Hunde gibt es sowieso nur in der Vorstellung von Menschen, die noch nie mit einem echten Hund zusammengelebt haben.

Ich brauche echte Informationen.

Was kann dein Hund?
Was kann er nicht?
Was macht ihm Angst?
Wann wird er schwierig?
Was hilft ihm?
Was geht gar nicht?

Je ehrlicher du bist, desto besser kann ich deinen Hund betreuen.


Kurz gesagt

Der Rudelhof ist kein Ort für „wird schon“.

Der Rudelhof ist ein Ort für:

Hinschauen.
Verstehen.
Sichern.
Begleiten.
Ruhe geben.
Grenzen setzen.
Und manchmal tief durchatmen, wenn ein Hund findet, dass ein flatterndes Handtuch eine Nahtoderfahrung ist.

Dein Hund muss hier nicht perfekt sein.

Er muss nur ehrlich vorgestellt werden.

Darf ich 5 Minuten nach Abschied schon nachfragen, ob meine Fellnase mich vermisst?

 

Klar darfst du! - Allerdings wird dein Hund dann gerade damit beschäftigt sein im Garten nachzuschauen, ob der Maulwurf zu Hause ist. 

Erleben Sie den Unterschied

Entdecken Sie die einzigartige Atmosphäre des Rudelhofs Stemwede. Wir laden Sie ein, mehr über unser Konzept der Hundebetreuung zu erfahren und wie wir das Wohlbefinden Ihres Hundes in den Mittelpunkt stellen.