Der Rudelhof Stemwede

13.500 m². Viel Platz. Viel Hund. Und eine Hundeuschi, die hier das Sagen hat. Meistens jedenfalls.

Willkommen auf unserem Rudelhof in Stemwede!

Hier gibt es Land, frische Luft, jede Menge Hund und gelegentlich die Frage, wer eigentlich auf die bescheuerte Idee gekommen ist, das alles freiwillig zu machen.

Die Antwort lautet: Ich.

Und ich würde es wieder tun.

Unser Hof ist kein klassisches Hundehotel. Hier wird gelebt, gearbeitet, trainiert, geschnüffelt, gespielt und zwischendurch auch einfach mal gepflegt nichts getan.

Denn Hunde brauchen nicht rund um die Uhr ein Unterhaltungsprogramm. Und ich übrigens auch nicht.

 

13.500 m² Hundeglück

Platz ist reichlich vorhanden. Ein Freifahrtschein für Anarchie allerdings nicht.

Auf unserem Gelände gibt es unterschiedliche Bereiche für Bewegung, Beschäftigung, Training und Rückzug.
Dazu gehören auch hundefreie Bereiche. Denn selbst auf einem Rudelhof muss nicht jeder Quadratmeter von einem Vierbeiner annektiert werden.
Hier darf gerannt, geschnüffelt, gebuddelt und erkundet werden – natürlich dort, wo es gerade passt und sicher möglich ist.
Und nein: 13.500 m² bedeuten nicht, dass morgens die Türen aufgehen und wir abends zählen, wer noch da ist.
Wir entscheiden, welcher Hund wann welchen Bereich nutzt und welche Hunde gemeinsam unterwegs sein können.

Unser Rudel

Große Hunde, kleine Hunde, junge Hüpfer, ältere Herrschaften und gelegentlich ein Vierbeiner, der offenbar mit einer ganz persönlichen Vorstellung von Weltherrschaft geboren wurde.
Auf dem Rudelhof leben eigene Hunde. Dazu kommen Pflegehunde und unsere Betreuungsgäste.
Jeder bringt seine Geschichte, seine Bedürfnisse und manchmal auch ein ziemlich beeindruckendes Repertoire an Blödsinn mit.
Hier muss niemand mit jedem befreundet sein.
Wir achten darauf, welche Hunde zusammenpassen, wer Ruhe braucht und wann eine Begegnung sinnvoll ist.
Denn ein Rudel ist keine demokratische Vollversammlung, bei der grundsätzlich der Lauteste gewinnt.

So läuft unser Alltag

Zwischen Frühstück, Fell und gelegentlichem Kontrollverlust.
Bei uns gibt es keine starren Beschäftigungsprogramme, bei denen jeder Hund unabhängig von Alter, Temperament und Tagesform dasselbe absolvieren muss.
Stattdessen gestalten wir den Alltag passend zu unseren Hunden und Gästen.
Es gibt gemeinsame Aktivitäten, individuelle Beschäftigung, Bewegung, Training und ausreichend Ruhezeiten.
Und manchmal besteht die wichtigste Aufgabe des Tages darin, einfach mal liegen zu bleiben.
Was übrigens besonders für jene Hunde schwierig ist, die sich persönlich für die Geschäftsführung verantwortlich fühlen.
Unser Ziel ist ein entspannter Alltag. Kein ganztägiges Hunde-Rockfestival.

Kleine Gruppen, statt Massenabfertigung

Wir sammeln hier keine Hunde wie andere Leute Treuepunkte.
Nicht jeder Hund passt auf unseren Hof. Und nicht jeder Hund, der grundsätzlich zu uns passt, gehört automatisch in jede Gruppe.
Deshalb achten wir auf die Zusammensetzung, die Bedürfnisse und die Belastbarkeit der einzelnen Hunde.
Wir arbeiten mit überschaubaren Gruppen und klaren Strukturen.
Manche Hunde genießen Gesellschaft. Andere möchten lieber ihre Ruhe haben.
Beides ist völlig in Ordnung.
Was nicht funktioniert, wird auch nicht passend geredet.
Schließlich soll dein Hund bei uns gut aufgehoben sein und nicht anschließend einen Therapeuten brauchen, weil wir unbedingt noch einen Betreuungsplatz vergeben wollten.

Und wer führt hier eigentlich das Kommando?

Die Hundeuschi. Zumindest steht das so im Organigramm.

Hinter dem Rudelhof stecke ich: Friederike, die Hundeuschi.
Hundetrainerin, Pflegestelle und Mensch mit einer ausgesprochen großen Schwäche für Vierbeiner.
Besonders für diejenigen, bei denen andere schon die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.
Ich mag Hunde mit Charakter. Ich mag klare Kommunikation. Und ich mag Menschen, die ehrlich erzählen, was ihr Hund tatsächlich veranstaltet.
„Der macht das sonst nie“ gehört übrigens zu den Sätzen, die ich mittlerweile mit einer gewissen wissenschaftlichen Skepsis betrachte.
Hier wird hingeschaut, mitgedacht und auch mal eine unbequeme Wahrheit ausgesprochen.
Immer mit dem Ziel, dass es den Hunden gut geht.